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6. Arbeitsforums „eStandards“ in Köln

Am 07. und 08. Oktober 2015 fand in Köln das 6. Treffen des Arbeitsforums eStandards statt. In diesem Arbeitsforum sind alle Projekte zusammengeschlossen, die im Rahmen des Förderschwerpunktes „Mittelstand-Digital – IKT-Anwendungen in der Wirtschaft“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert werden bzw. wurden. Ziel des Arbeitsforums ist es, projektübergreifend Themen wie Geschäftsprozessmanagement und die Vernetzung von eStandards zu bearbeiten.

Bei diesem Treffen stand vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie die Erkenntnisse aus den verschiedenen Arbeitsgruppen an die Zielgruppen der KMU vermittelt werden können. Einen weiteren Schwerpunkt bildete Thema „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“. Dr. Manfred J. Suhr, Geschäftsführer des IfG.CC, hat in einem Diskussionsbeitrag unter der Überschrift „Alles ‚4.0‘ oder was? – Wunsch und Realität“ das 4.0-Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Folgend ein Auszug seines Beitrags: „In der 4.0-Welt kommunizieren Maschinen, Dienstleister, Produkte, Zulieferer, Zwischenhändler und Abnehmer über alle Stufen der Wertschöpfung hinweg von der Produktplanung bis hin zum Service. Traditionelle Produktionsnetzwerke werden dabei durch ein separates, unabhängiges Informationsnetzwerk ergänzt, über das die Kommunikation abgewickelt wird. Deutlich wurde, dass Industrie 4.0 bisher noch ein Thema nur für wenige und v.a. große Unternehmen ist. Aber es geht nicht nur um fehlendes oder unzureichendes Verständnis dessen, was sich hinter „4.0“ verbirgt. Die Informatisierung der Arbeitswelt führt in den meisten Unternehmen zu neuen IT-dominierten Tätigkeitsprofilen, die in besonderem Maße von einer sich beschleunigenden Innovationsentwicklung und von einer zunehmenden Bedeutung von Wissen gekennzeichnet sind. Die Digitalisierung der Arbeitswelt verändert den Zugang zu Wissen und Ressourcen, Routinetätigkeiten z.B. in der Sachbearbeitung oder Produktion können ersetzt, Arbeitsabläufe automatisiert werden. Vor allem kleine und kleinste Unternehmen sind insgesamt bisher kaum auf die beschriebenen Veränderungen und Anforderungen vorbereitet.“

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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